Fehlerhafte Planung nach DIN 1988-600 – Planer haftet!

In einem kleinen Nebensatz der DIN 1988-600 steht geschrieben, dass im Falle einer Löschwasserentnahme brennbare Leitungsteile in Trinkwasserinstallationen automatisch abgesperrt werden.
Vergisst der Planer die Planung und Ausschreibung von automatisch schließenden Armaturen haftet er für die spätere Nachrüstung genauso wie der ausführende Betrieb, der seine Bedenken nicht geäußert hat. So passiert es, dass bei neu installierten Anlagen einige Wochen später Nachrüstungen erforderlich sind.

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In kleinen und mittleren Planungsbüros sind Berufseinsteiger und Young Professionals jedoch häufig auf sich alleine gestellt. Fehler passieren. Es erfolgt selten eine qualifizierte Planprüfung im Sinne eines organisierten Qualitätsmanagements.
Welche Konzepte liegen Ingenieurbüros vor, um den komplexen technischen Anforderungen gerecht zu werden?

  • Normen kaufen und verwalten
  • Präsenz-Schulungen anbieten (Hersteller, Verbände, Kammern, etc.)
  • fachliche Fortbildungen zu Fachplanern anbieten
  • Traineeprogramme (eher größere Büros ab 75 Mitarbeitern)
  • Checklisten
  • Mentorenprogramm

Welche Norm ist für den jeweiligen Planungsauftrag relevant? Mit diesen Fragen haben wir uns lange und intensiv beschäftigt. Die Checkliste unter Seminarreihe HOAI wird gerade deshalb intensiv erweitert und steht in den kommenden Tagen zum Download bereit.
PS: in den kommenden 5 Tagen bin ich auf Deutschlandtour um Antworten auf diese Fragen bei führenden TGA-Planungsunternehmen zu finden.

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